Tag 337: Maxirock aus Wolle III & Karo Mantel

01Langer Rock und dazu nur ein halb langer Mantel, geht das? Ich mag es, bin aber unsicher, weil der Rock unten sehr weit ist im Vergleich zum Mantel. Meine Freundin Suzanne trägt oft solche Röcke und kombiniert das so wunderbar mit Mänteln, dass ich es unbedingt auch ausprobieren wollte. 04 03 02Vielleicht hätte ich mich mehr von Suzanne beraten lassen sollen? Den Rock jedenfalls habe ich schon ein Weilchen bei mir und bin ganz begeistert, welche unterschiedlichen Looks mit ihm möglich sind. Irgendwie inspiriert mich Secondhand-Mode viel mehr zum Experimentieren mit verschiedenen Stilen, vielleicht weil ich hier so eine unglaublich große Vielfalt vorfinde.
Lustigerweise hatte ich zu Beginn meines Selbstversuchs etwas Panik, es würde vielleicht doch nicht genug „coole“ Kleidungsstücke geben, nicht genug Jacken und nicht genug Mäntel. Pustekuchen! Die Auswahl ist unglaublich groß.
Je nachdem, was man selbst für ein Shopping-Typ ist, gibt es irgendwo auch das passende Angebot.

Ich hatte es ja schon mal erwähnt, so wie die Neuwaren-Läden unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, so sprechen die Secondhand-Läden auch unterschiedliche Menschen an.

Daher bitte nicht verzagen, wenn Ihr meint, in Eurem Secondhand-Laden gibt es nie etwas Schönes für Euch. Vielleicht sind die Sachen für Dich einfach im Secondhand-Shop neben an, vielleicht spricht dieser Laden eher Dich an?

Zu nachhaltiger Mode ist im Moment auch ein interessanter Artikel auf spiegel online. Findet ihr hier. Der Text gibt einen Einblick, was unter nachhaltiger Mode verstanden wird, wo man sie kaufen kann und woran man sie erkennen kann.

Rock: 17.00 € Oxfam
Pullover Ellen Tracy: 12.50 € Oxfam
Mantel: 19.00 € Oxfam
Schuhe: 15 € von einer alten Dame

 

  2 Replies to “Tag 337: Maxirock aus Wolle III & Karo Mantel”

  1. agnes
    Dezember 4, 2015 at 9:22 am

    Hmm. Eher nicht so mein Fall…. Eher mit einem längeren Pulli ohne Bündchen kombinieren? Mit einer Bluse darunter im Layer Look? Einzeln sind aber alle Teile sehr schön!

    Zu den Secondhand-Läden: Die guten sind inhabergeführt, wie Boutiquen. Ich bin regelmäßig 2-3x im Monat in meinem Lieblingsladen und werde, ähnlich wie Du bei Oxfam, sehr persönlich beraten. Auf jeden Fall besser als in den Riesenläden, wo man nach Gewicht kauft.

    Ich habe zum Jahresende mein persönliches Ziel erreicht, meinen Kleiderschrank um die Hälfte zu reduzieren. Ich kaufe nur noch „neu“ (im Secondhand), wenn etwas ersetzt werden muss bzw. wenn ein anderes Teil rausfliegt.

  2. Anja
    Dezember 4, 2015 at 9:43 am

    Liebe Hindi,
    nicht erst am letzten Tag des Jahres, sondern bereits heute möchte ich mich noch einmal melden und dir für die vielen Inspirationen, Lektüretipps, Links usw. danken. Vielleicht kannst du den Blog doch im neuen Jahr fortsetzen, wenigsten 1x pro Woche, du hast sicher auch weiterhin 1000 Ideen, die auf Verbreitung warten ;). Damit aus Dresden nicht nur die schrecklichen Horrormeldungen kommen, habe ich auch mal einen guten Ausstellungstipp für alle, die innerhalb der nächsten 7 Monate mal dorthin kommen. Im Deutschen Hygienemuseum wird heute eine Ausstellung eröffnet „Fast Fashion, die Schattenseite der Mode“. Die Ausstellung war ja vorher in Hamburg, wird aber in Dresden ergänzt, z.B. mit Exponaten des Freundes meiner Tochter. Er ist Schneider für Maßjeans, die er individuell nach Wunsch der Kunden fertigt, auf alten Nähmaschinen aus Vogtland und Erzgebirge, was ja bis zur Wende DIE Textilregionen waren. Natürlich haben die Hosen ihren Preis, dafür ist jedes Teil ein Unikat, nachhaltig gefertigt und er gibt 3 Jahre Garantie auf die Jeans, geht in dieser Zeit etwas kaputt oder stellt sich heraus, dass etwas drückt oder zwickt, repariert bzw. ändert er es. Anbei der Link zu Ausstellung und Schneiderei.
    http://www.dhmd.de/index.php?id=2627 / http://ruttloff-garments.com/
    Ach ja – und das heutige Outfit gefällt mir sehr (wie so viele zuvor). Früher haben Mutti oder Oma oder Tante gesagt, dass der Rock nicht unterm Mantel vorgucken darf 😉 … Ich finde, das ist längst überholt.
    Liebe Grüße heute von der im Winterschlaf befindlichen Insel Rügen sendet Anja

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